Bericht 2 zum Thema Vogel des Jahres 2019 und Baum des Jahres 2019

Vogel des Jahres 2019

Der Vogel des Jahres 2019 war die Feldlerche. Diese Population hat in den letzten 24 Jahren drastisch abgenommen. Mancherorts gibt es sie gar nicht mehr. Bei der Kartierung im letzten Jahr von Herrn Henning konnte er rund 30 Brutpaare ausmachen. Das ist noch relativ gut bis befriedigend. Margit Donsbach hatte ihn beim Frühjahresstammtisch 2019 vorgestellt.

Der Vogel des Jahres 2020 ist die Turteltaube sie hätte Margit Donsbach im Anschluss zum Vortrag von Herrn Henning bei der Jahreshauptversammlung vorgestellt. In Hessen gilt sie als „Stark gefährdet“ (Rote Liste).

Baum des Jahres 2019

Der Baum des Jahres 2019 war die Flatterulme.  Er wurde von Mitarbeitern des Bauhofes Trebur am 14.03.2019 in der Nähe des Moorloches gepflanzt.

Der Baum des Jahres 2020 ist die Robinie, Lat. Name „Robinia pseudacacia“, sie wird auch als falsche Akazie bezeichnet. Sie ist ein sogenannter Schmetterlingsblütler, kann 20 – 30 Meter hoch u. I00 – 200 Jahre alt werden. Die weißen Blüten sind in hängende Trauben zusammengefasst und bieten reichlich Nektar. Der Zuckeranteil dieser Blüten liegt zwischen 35 und 60 Prozent.

Seit dem 01.03.2020 ist die Robinie ein Problembaum und darf ohne vorige Genehmigung der UNB nicht mehr gepflanzt werden. Diese Baumart ist ein „invasiver Neophyt“ das heißt, er ist eine sogenannte „neue Pflanze“ und invasiv bedeutet, sie breiten sich stark aus und verdrängen die heimische Flora. Die Mehrheit dieser gebietsfremden Pflanzen ist gut in unsere Umwelt integriert und hat die heimische Flora bereichert zum Beispiel die Rosskastanie oder das kleine Springkraut und viele mehr,..

Ein Problem ist oder gibt es, wenn diese Arten so häufig vorkommen, dass sie nur mit riesigem Aufwand vollständig entfernt werden können. Deshalb ist es entscheidend bei jedem einzelnen Neophyten vorkommen das Gefährdungspotenzial standortspezifisch abzuklären und die Erfolgsaussichten einer Bekämpfung abzuschätzen. Den Baum den wir gepflanzt haben, in der Nähe des Moorlochs außerhalb des Naturschutzgebiets „Große Lache“ birgt er keine Gefahr. Natürlich wurde von uns die Genehmigung des UNB eingeholt.