Der Weißstorch ist einer der bekanntesten Vögel der Welt. In den 1970er und 1980er-Jahren hat man versucht der rückläufigen Population durch Auswilderung in Gefangenschaft gezüchteter Störche wieder auf die Sprünge zu helfen. Dass dies gelungen ist, sehen wir heute nicht nur in unserer Gemarkung, sondern Kreis­Hessen- und deutschlandweit. Im hessischen Ried, wo jährlich Hunderte Störche brüten, fühlt er sich besonders wohl. Damit hat Südhessen eine der größten Storchenpopulation Deutschlands. Von gewissen Institutionen wird diese Entwicklung sogar als Problem angesehen. Wir sehen das nicht so. Störche stehen unter Naturschutz und dürfen nicht bejagt werden. Da viele Störche ihr Nest u. a. selbst auf abgebrochenen Bäumen und Strommasten errichten, werden keine weiteren künstlichen Nisthilfen mehr gebaut. Nun noch ein paar Zahlen.

In Geinsheim und Hessenaue haben wir 22 Horste bzw. Nester wo 43 Jungvögel zur Welt kamen. Von 7 Jungvögeln am Rheinfelder Hof bei Herrn Klöß wurden am 05.06.2019 4 Jungvögel beringt.

In der Großgemeinde hatten wir 49 Brutpaare mit 85 Jungvögeln
Im Kreis Gross-Gerau hatten wir 272 Horstpaare* davon 221 Brutpaare mit 536 Jungvögeln
*Brutpaare ohne Jungvögel

Des Weiteren noch eine Zusatzbemerkung zu den Störchen. Im Pappelwäldchen hatten wir 2019 14 Nester/Horste bzw. Brutpaare. Bei Herrn Hennings Begehung am 16.02.2020 wurde festgestellt, dass 6 Nester fehlen. Durch den Sturm Anfang Februar oder zum Teil auch währen seiner Abwesenheit (Herr Henning ist die hälfte des Jahres in Amerika) sind diese 6 Bäume mit den Nestern zum Teil oder auch komplett abgebrochen oder umgefallen.
Herr Henning wird den weiteren Verlauf überwachen und berichten wie viele Nester in dieser Saison noch dazu kommen.